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Durcheinander und doch.

Ich kann mich schlecht konzentrieren, bin ruhelos und traurig. Immer wieder muss ich daran denken, dass meine Mutter schwerkrank ist. Gewöhnt habe ich mich daran, dass der Krebs unser Familienleben zu bestimmen scheint.

Aber das Wort "schwerstkrank" war niemals in Reichweite für mich.

Es ist mir klar, dass sich inzwischen viele Metastasen in ihrem Körper befinden, sie nicht mehr so fit ist, wie vor drei Monaten noch und dass sie nicht ständig behandelt werden kann.

Und doch sind diese Pausen nichts als Pausen für die Metastasen, um sich zu vermehren.

Zumindest biologisch gesehen.
Und medizinisch- die Ärzte haben meine Mutter scheinbar aufgegeben: als sie Schmerzen hatte, wurde sie auf die Palliativstation gelegt, man schickt ihr Mitarbeiter vom Hospiz und genehmigt ihr die Pflegestufe 2.

Sie ist doch erst 50..

Und doch sind dies nur die medizinischen, die biologischen Aspekte. Es gibt einen Glauben, der größer ist als diese.

Und er bringt Hoffnung.

Aber keine dumme, leere, starre Hoffnung. Sie ist flexibel und reicht über den Tod hinaus. Ich hoffe, dass die Hoffnung vor dem frühen Tod Halt macht und dass Yahweh noch einige Jahre Leben schenkt.-

Meine Hochzeit im Mai hat meine Mutter tanzend (!) erleben dürfen. Unsere Kinder wird sie auch erleben dürfen- hoffentlich.

Und nun,
Yahweh,
worauf
soll ich
hoffen?
Meine
Hoffnung gilt
dir allein..

Psalm 39,8





Und diese Hoffnung stirbt bis zuletzt nicht.
23.9.09 18:22
 


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