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Gedanken..

Alle Fragen nach einem Warum landen in der Leere. Sie bleiben unbeantwortet oder gipfeln in einem Vielleicht.- Das macht es nicht einfacher. Wenn eine schwere Krankheit in der Familie einbricht und dann für Jahre bleibt, gleichzeitig der Ausgang ungewiss ist, dann macht die unbeantwortete Frage das Leiden nicht leichter. Es lindert nicht das Mitanschauen müssen der Qualen und des Leidens. In besseren Zeiten ist das einsame Warum jedoch eine Wohltat.

Yahweh weiß,
warum.
9.9.09 20:12


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Traum.

Wenn Yahweh
die Gefangenen Zions
erlösen wird,
so werden wir sein
wie die Träumenden.

PSALM
126,1


Freisein- so viele Menschen sehnen sich nach einer oder nach DER Freiheit. Frei zu sein von Zwängen,
frei von Enge,
frei von Leid und
frei von Trauer. Freiheit wurde schon besungen, bedichtet und erzwungen. Aber was ist Freiheit?

..

Ich ahne es.
Und lebe es.
Und lerne doch immer wieder,
was es heißt,
frei zu sein.
12.9.09 22:16


Klarstellung.

Nicht, dass ihr den Eindruck habt, ich wäre momentan nur traurig und depressiv und würde mit abgeklärtem Blick in die Welt schauen. Das stimmt nicht.

Ich habe Freude am und im Leben.

Trotzdem kommt fast immer alles auf einmal. Manchmal scheint es mir zu viel, nicht zu ertragen, einfach TOO MUCH. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Und wenn die eine Hoffnung sterben sollte, gibt es die ewige Hoffnung, die nie vergeht. Das tröstet.
14.9.09 22:18


Der Herbst ist eine besondere Jahreszeit. Seine Luft ist durchzogen von einer herzlichen, würzigen Frische. Im Oktober beginnen die Zuckerrüben zu duften. Und der November bringt Sehnsucht nach warmen Abenden an einem offenen Kaminfeuer mit einem heißen Getränk zwischen den Händen.

Gestern abend habe ich meine neuen im letzten Winterschlußverkauf erworbenen braunen Stiefel an meine Füße gezogen und habe mich auf mein Fahrrad geschwungen. Den ganzen Tag hatte es geregnet und genieselt und erst zur Dämmerung hin aufgehört. Die Luft war feucht und schwer vom Nebel, erste gelbe Blätter lagen auf dem Boden und es war herrlich kuschelig auf meinem Fahrrad.

Ich habe den Herbstabend genossen.
16.9.09 16:17


Lied.

Wenn die Sonne stundenlang untergehen würde, ich wäre auf den ersten Plätzen, um ihr stundenlang nachzublicken. Es gibt Abende, an denen ich gerührt bin vom Anblick der roten, gelben, orangefarbenen Wolken, die den Himmel entlangziehen. Sie zielen in mein Herz.

So muss sich tiefe Liebe anfühlen.
So fühlt sie sich an.
Zufriedenheit.
Und Glück vielleicht auch.

Ich werde von einem unruhigen Frieden erfüllt, der mich treibt, hohe Berge zu erklimmen, wunderschöne Orte zu besuchen, am Ozean zu stehen und bis zum Horizont immernoch nur Meer zu sehen. Es drängt mich, zu schreiben- Texte, Geschichten, Lieder- traurige, erkenntnissatte, lustige und wunder, wunderschöne. Es lässt mich reden, singen, lachen und glückerfüllt durch den Raum tanzen und springen.

Denn ich bin geliebt.
Und ich liebe.


Wunder, wunderschön.
22.9.09 19:44


Durcheinander und doch.

Ich kann mich schlecht konzentrieren, bin ruhelos und traurig. Immer wieder muss ich daran denken, dass meine Mutter schwerkrank ist. Gewöhnt habe ich mich daran, dass der Krebs unser Familienleben zu bestimmen scheint.

Aber das Wort "schwerstkrank" war niemals in Reichweite für mich.

Es ist mir klar, dass sich inzwischen viele Metastasen in ihrem Körper befinden, sie nicht mehr so fit ist, wie vor drei Monaten noch und dass sie nicht ständig behandelt werden kann.

Und doch sind diese Pausen nichts als Pausen für die Metastasen, um sich zu vermehren.

Zumindest biologisch gesehen.
Und medizinisch- die Ärzte haben meine Mutter scheinbar aufgegeben: als sie Schmerzen hatte, wurde sie auf die Palliativstation gelegt, man schickt ihr Mitarbeiter vom Hospiz und genehmigt ihr die Pflegestufe 2.

Sie ist doch erst 50..

Und doch sind dies nur die medizinischen, die biologischen Aspekte. Es gibt einen Glauben, der größer ist als diese.

Und er bringt Hoffnung.

Aber keine dumme, leere, starre Hoffnung. Sie ist flexibel und reicht über den Tod hinaus. Ich hoffe, dass die Hoffnung vor dem frühen Tod Halt macht und dass Yahweh noch einige Jahre Leben schenkt.-

Meine Hochzeit im Mai hat meine Mutter tanzend (!) erleben dürfen. Unsere Kinder wird sie auch erleben dürfen- hoffentlich.

Und nun,
Yahweh,
worauf
soll ich
hoffen?
Meine
Hoffnung gilt
dir allein..

Psalm 39,8





Und diese Hoffnung stirbt bis zuletzt nicht.
23.9.09 18:22


Die Sonne scheint.
Und gleich sieht die Welt freundlicher aus.
Spring in die Luft.
Oder so.

Übrigens:
Von Ananassaft verstärken sich fast entschwundene Halsschmerzen. Und Spiegelei liegt schwer im Magen, wenn man danach drei Gläser Ananassaft trinkt. Er ist schuld.
24.9.09 16:01


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